seit einiger Zeit versuche ich mich vermehrt mit pflanzlichen statt tierischen Lebensmitteln zu ernähren. Da ja jeder weis, braucht der Körper Eiweis und Proteine, um stark und kräftig zu bleiben.
Vor allem wenn man viel Sport treibt ist Eiweis sehr wichtig für die Muskulatur. Aber was erzähle ich, jeder kennt die tollen Shakes aus dem Fitness-Studio…“aber muss es immer diese Chemiekeule sein?“ habe ich mich gefragt.
Ich denke nicht: Seit nun fast 3 Wochen verzichte ich auf den täglichen Fleischgenuss (auf 1-2 Mal die Woche ein Stück Fleisch möchte und kann aber auch ich nicht verzichten) und ersetze diesen durch Tofu, Soja, Seitan oder ähnliche Produkte. Ich liebe die Konsistenz, die ja, das gebe ich zu, etwas gummiartig daher kommt.
Kurze Erklärung:
Tofu wird aus Soja hergestellt, denn anders gesagt ist Tofu geronnene Sojamilch. Er ist eine Quelle für pflanzliches Eisen, Eiweis, Vitamin B6, Kalzium und Folsäure. In Blockform zu kaufen, und in Würfel oder Streifen geschnitten, lässt sich Fleisch prima dadurch ersetzen.
„Sojaprotein hat sogar eine höhere Proteinqualität als Protein aus Rindfleisch“, sagen Ernährungswissenschaftler „Es liefert alle für den menschlichen Körper essentiellen Aminosäuren in einem optimalen Verhältnis.“
Seitan besteht aus Gluten, dem wasserunlöslichen Klebereiweiß des Weizenmehls. Ich vertrage zum Glück Gluten ganz gut, wer allerdings unter eine Glutenunverträglichkeit leidet, sollte dieses Produkt logischer Weise meiden.
Beim surfen habe ich letztens eine tolle Seite entdeckt
Unter anderem fand ich in meinem Packet, (das übrigens top gekühlt, danke einer Kühlverpackung bei mir ankam – kostet 3,90 Euro), so genannte Soja-Steaks.
Das musste ich gleich ausprobieren: Einfach 10 Minuten in heißem Wasser einweichen, gut ausdrücken, würzen nach Belieben und dann scharf anbraten – wie ein normales Steak auch.
Ich verspreche euch, ein bisschen Gemüse dazu (in meinem Fall Zucchini, die ich in der gleichen Pfanne angebraten habe), ein leckerer Salat und ihr werdet das Fleisch nicht vermissen – geschmacklich und sogar optisch nicht.
Ich habe noch viele andere tolle Produkte bestellt, von denen ich euch später berichten werde.
ich möchte euch heute erzählen was Quinoa ist und was ich damit angestellt habe. Kennt Ihr das, ihr habt nur noch Salat im Haus und wisst genau, davon allein werdet Ihr auf keinen Fall satt? Kein Brot, kein Fleisch, was nimmt man dann? Ich habe mich dazu entschlossen Quinoa als Sättigungsbeilage zu nutzen.
Erstmal, was ist Quinoa? Quinoa ist das Grundnahrungsmittel der Ureinwohner Südamerikas, gehört botanisch zu den Gänsefußgewächsen; mit haselnussartiger Geschmack.
Der Brennwert beträgt 365 kcal pro 100g, mit 12,2 g Eiweis und 5,9g Fett.
Empfehlen kann ich den Alnatura vom DM Drogeriemarkt.
Man sollte den Quinoa vorher gut mit ganz heißem Wasser waschen, sodass die Bitterstoffe entfernt werden. Danach habe ich Ihn in der 3-fachen Menge Wasser gekocht. Nach 20 Minuten habe ich das restliche Wasser abgeschüttet, eine Prise Salz dazu und etwas Öl, damit er nicht verklebt.
Der Quinoa sieht aus wie kleine Würmchen oder Kaulquappen (mein Freund war sehr sektisch…).
So dann einen Salat wie gewohnt mit Essig-Öl anmachen und den gekochten, erkalteten Quinoa dazumengen (bei mir war es eher manschen) und fertig…. leeeeecker!
Endlich wieder Sonnenschein, es ist warm genug wieder raus zu gehn, ein kleiner Spaziergang, die Seele baumeln lassen und da ist er wieder, dieser ständige Hunger!!!
Was bietet sich da mehr an als ein wunderschönes Picknick. Was man dazu braucht ist nicht viel:
Brot, Wurst (vom Metzger und nicht in Plastik verpackt – pfui), Butter, Käse, Karotten (gestiftet) Paprika (in Streifen geschnitten), Göttinger in der Dose, Tomaten (die kleinen Datteltomaten), Paprika-Quark, Getränke (was man gerne mag, ich trinke momentan gerne den alkoholfreien Sekt „Light live“) und Senf.
Zusätzliche habe ich noch ein Forellen-Tartar gemacht:
Man benötigt: 2 geräucherte Forellenfilets, eine halbe gehackte Zwiebel, Zitrone, Salz, Pfeffer, Dill, etwas Zucker, ein TL Öl und einen Spritzer Essig.
Die Forellen-Filets zerhackt man grob mit einem scharfen Messer, gibt die anderen Zutaten hinzu und verrührt alles. Ein bißchen abgeriebene Zitronenschale macht das ganze besonders lecker. Ab damit in die Tupperdose und auf gehts auf die Wiese zum Picknicken.
Viele Spaß und P.S.: Frauen lieben ein Picknick, also wer seiner Freundin eine ganz besondere Freunde machen will, nichts verraten und Sie einfach damit überraschen.
Manche von euch kennen es bestimmt: Man ist total ins Lernen vertieft und vergisst ganz, dass man eigentlich etwas essen sollte. Und dann nach 2 oder 3 Stunden ist es so weit, man sehnt sich nach einem großen, saftigen, dicken, herzhaften Stück purem Fleisch.
Deshalb gab es heute bei mir Rinderfilet.
Bitte kauft ein gutes Stück vom Metzger, mit dem Discounter-Zeug hab ich schon ganz schlechte, zähe, nicht kaubare Erfahrungen gemacht.
So 150 Gramm sollte es schon mindestens haben, finde ich.
Beide Seiten 2 Minuten ganz scharf in der Pfanne anbraten und dann ab damit für 15 Minuten bei 80 Grad in den Ofen. Ober-/ Unterhitze bitte.
Salz, Pfeffer drauf, wie man mag und fertig ist das wunderschöne Stück purer Genuss (medium-rare selbstverrständlich, wie es sich gehört).
dann ist das nicht etwa Zauberei, nein es nennt sich Kokos-Kürbis-Suppe:
1 Hokkaido Kürbis
1 Dose Kokosmilch
3 Karotten
2 Zwiebeln
4 mittlere Kartoffeln
Gemüsebrühe (ich hoffe selbstgemacht) – 400 ml
Curry, Salz, Peffer und Achtung! Geheimzutat: Kreuzkümmel
Ich schneide das ganze Gemüse immer klein und gebe es in einen großen Topf zum anrösten, dann gebe ich die Flüssigkeiten und die Gewürze hinzu und lasse alles 20 min. köcheln.
Und jetzt doch ein bisschen Zauberei, denn mit dem Zauberstab wird alles zu einer Suppe pürriert… Je nachdem wie dick die Suppe ist etwas Wasser hinzufügen.
Beim Anrichten bitte die Kürbiskerne und das Kürbiskernöl nicht vergessen, damit es auch professionell wirkt.
Und dann die Überraschung: Rahm-(Schinken-) Fleckerl
Frischer Vollkornteig mit Creme-Fraiche, Schinken, Zwiebeln und Käse. Das alles kommt einmal in den Pizzaofen und danach heiß (und ein klein wenig fettig) auf die Hand.
Ich habe mir natürlich nicht nehmen lassen, das daheim auch auszuprobieren (muss man ja auch selber hinkriegen). Ein klein wenig überdimensional ist er geworden, aber dafür kennt man mich ja:
1 Packung Dinkel-Brotteig
1 EL Olivenöl Belag
Schinken in feinen Streifen
2 Becher Schmand
1 Becher Sahne
Salz, Pfeffer, Oregano
1 Zwiebel
Käse gerieben
Brotteig nach Packungsanleitung zubereiten, danach wie einen Pizzateig auf einem Blech ausrollen.
Schmand mit Sahne verrühren und würzen, die Masse auf dem Brotteig verteilen. Schinken würfeln und drüber verteilen. Zwiebeln auch verteilen, Käse drüber und für ca. 45 min. ab in den Ofen. Schneiden solltet Ihr euren Fleckerl dann noch, denn er wird ca. 40 cm Durchmesser haben 🙂 ansonsten genauso lecker wie auf dem Weihnachtsmarkt!